Frostschäden drohen: Aufruf zum Zudecken von Rübenmieten für die Werke Appeldorn und Jülich

Datum des Artikels Mittwoch, 12.12.2018

Laut übereinstimmenden Meldungen der Wetterdienste ist mit Beginn des dritten Dezemberwochenendes in der Nacht von Freitag auf Samstag mit stärkeren Frösten zu rechnen (regional bis -5°C)...

Diese Fröste werden Rüben, die in Feldrandmieten lagern, durchfrieren lassen und können spätestens beim Wiederauftauen erheblich schädigen. Um zu gewährleisten, dass es in den letzten Kampagnewochen nicht zu Verarbeitungsproblemen durch frostgeschädigte Rüben und zu Abzügen kommt, sollten spät zu liefernde Rübenmieten zugedeckt werden.

 

Der Rheinische Rübenbauer-Verband und Pfeifer & Langen rufen daher dazu auf, Rübenmieten, die nach Weihnachten (d.h. ab 27.12.2018) noch verladen und in die Zuckerfabriken Appeldorn und Jülich geliefert werden, abzudecken. Wir empfehlen, zuletzt abzuholende bzw. zu liefernde Rüben zuerst zu schützen. Die Abdeckung muss vor dem Eintritt stärkerer Fröste bis Freitag Abend erfolgt sein.

 

Die Mietenabdeckung ist prinzipiell freiwillig. Der Anspruch für eine Entschädigung aus dem Frostfonds besteht jedoch nur bei Schäden, die trotz rechtzeitiger und vollständiger Abdeckung der Mieten entstanden sind (Feststellung bei der Rübenbewertung in den Zuckerfabriken).

Weitere Voraussetzung für einen Anspruch auf Entschädigung ist die Mitteilung der vollständigen Mietenabdeckung innerhalb von 3 Tagen nach erfolgter Abdeckung an die zuständige Zuckerfabrik.

Im Falle der maschinellen Abdeckung übernimmt die Abdeckgruppe die Mitteilung an die Zuckerfabrik. Landwirte, die ihre Rübenmieten selbst abdecken, finden die Protokolle zur Mietenabdeckung hier.